Hallo

Der Sonntag verregnet. Das Wetter kalt. Die Wohnung auch kalt. Die Stimmung trübe. Fernsehprogramm von gestern studiert. Mist, Christina Aguilera und Cher verpasst! Aber Moment, gibt es da nicht immer eine Wiederholung am nächsten Morgen? Doch gibt es, flux den Videorekorder programmiert und der Tag ist dank Burlesque gerettet.

Worum geht es? Cher betreibt eine Nackedei-Bar in L.A. Christina arbeitet als Bedienung in Iowa. Aber Leben in Iowa ist mies, die Leute sind mies. Christina landet erst in L.A. und dann bei Cher. Arbeitet zuerst als Bedienung, dann als Playback-Nackedei-Tänzerin und dann als Live-Sing-Nackedei-Tänzerin. Alles könnte so gut sein. Aber Cher kann nicht mit Geld umgehen und die Bar steht kurz vor der Pleite, soll gar abgerissen werden. Christina hat aber die rettende Idee wie man schnell zu Geld kommt und die Bar ist gerettet. Hach.

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ich hab ein Faible für meinen Mann, der ein Faible für Schmatzfetzen hat. Alleine hätte ich mir den Quark echt nicht antun können, doch zusammen mit dem Gatten war's ein Event. Jedesmal wenn Cher auftrat, wurde geschluchzt, die Arme wurden gen Himmel geworfen, und manchmal konnte ich - von der Seite schielend- eine kleine Träne die Wange hinabkullern sehen. Hach...

So viel Tiefgang bei einem Film mit so wenig Tiefe würden die ewigen Oberschülerinnen aus unserem Freundeskreis gar nicht gut heißen. Sie würden uns, ähnlich wie damals nach der Besprechung der Rolf-Eden-Biografie, der Gehalt- und Haltungslosigkeit bezichtigen, sich mit erhabener Miene von uns distanzieren und nahtlos zurück zur Diskussion über "Sartre und was uns Papi noch alles beigebracht hat" gleiten.

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Es wird ja bald wieder warm und man kann spazieren gehen. Ich habe mir den Film im Kino gegeben. Biergarten ist die bessere Alternative.